Das ist mein Gebot: Liebt einander, so wie ich euch geliebt habe. Joh 15,12

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„ … die stecken den Leib Christi einfach in die Tasche!“

Kindermund tut Wahrheit kund? Rückfragen machten deutlich, was die Kokis da beobachtet hatten: Dass für Verwandte oder Bekannte, die aus Krankheits- oder Altersgründen nicht (mehr) in der Lage sind, selbst an der Sonntagsmesse teil zu nehmen, die Kommunion mitgenommen wird. Ich bin froh, dass durch diese Möglichkeit der Hauskommunion unsere Kranken und Alten Teil haben können am Gemeindeleben und am Gottesdienst und ich bin allen dankbar, die diesen Dienst ausüben.

In den Bestimmungen über die Hauskommunion heißt es: „Die Seelsorger sollen die Kommunionspender und die Kranken kennen.“ und weiter: „Soll die Hl. Kommunion außerhalb der Kirche gespendet werden, so müssen die eucharistischen Gestalten in einer Pyxis oder einem anderen verschlossenen Gefäß, das der Würde des Inhalts entspricht, zum Ort der Spendung gebracht werden … Beim Empfang der Hl. Kommunion (für die Kranken) bzw. bei der Übergabe der Pyxis ist darauf zu achten, dass es mit entsprechender Ehrfurcht geschieht und nicht zur Irritationen führt“.

Nicht nur Kokis reagieren irritiert, wenn Mann/Frau „sich mal eben so im Vorbeigehen“ auch noch eine Hostie „abholt“ für daheim; „das Allerheiligste einfach so in die Tasche steckt“ und geht. Das mag überzeichnet sein, aber so stellt sich die Praxis für einen unbedarften Außenstehenden dar.

Darum werden Sie sicher verstehen, dass ab 1. Advent folgende Praxis gilt:

  • Legen Sie die Pyxis bitte rechtzeitig vor Messbeginn auf den Altar. Sollte es Ihnen schwer fallen, selbst zum Altar zu gehen, so wird Frau Ost bzw. Herr Bach diesen Dienst gerne für Sie übernehmen, wenn Sie ihr bzw. ihm die Pyxis vor Beginn der hl. Messe geben.
  • Nach dem Gottesdienst können Sie Ihre Pyxis mit dem Sakrament am Altar abholen (oder Frau Ost bzw. Herr Bach wird sie Ihnen geben).

Für Ihr Verständnis herzlichen Dank!

Ihr Pastor

Ein Gebet

Nimm hin, o Herr, 
meine ganze Freiheit.
Nimm an mein Gedächtnis,
meinen Verstand,
meinen ganzen Willen.
Was ich habe und besitze,
hast Du mir geschenkt.
Ich gebe es Dir wieder
ganz und gar zurück
und überlasse alles Dir,
nach Deinem Willen.
Nur Deine Liebe schenke mir
nach Deiner Gnade.
Dann bin ich reich genug
und suche nichts weiter.

Hl. Ignatius von Loyola

Ein Zitat

Auch wenn wir ein unbegrenztes Vertrauen in den Willen Gottes und in die göttliche Vorsehung haben, gehen wir nicht blindlings voran. Zuerst prüfen wir sehr gut die Mittel, auf die wir mit Klugheit bauen können. Wenn wir dann einen Teil der Arbeit geleistet haben, halten wir einen Moment inne: Können wir so weitermachen? Können wir hoffen? Dann machen wir langsam weiter.

Hl. Johannes Bosco

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Jesus sagte zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben;

Joh 14,6