Das ist mein Gebot: Liebt einander, so wie ich euch geliebt habe. Joh 15,12

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Stellenausschreibung

Der Kirchengemeinderverband sucht
zum 01.07.2019 bis 31.12.2020
eine/n Hausverwalter/in
für das Pfarrzentrum Merchweiler

Der Beschäftigungsumfang beträgt 15 Stunden pro Woche. Die Beschäftigung ist zunächst befristet. Auskunft über die auszuführenden Arbeiten werden wir Ihnen in dem Vorstellungsgespräch erläutern. Einschlägige Erfahrung im Bereich Hauswirtschaft und Verwaltung (Pfarrgemeinde) ist Voraussetzung.

Die Einstellung erfolgt nach der Kirchlichen Arbeits- und Vergütungsordnung (KAVO) des Bistums Trier. Voraussetzung ist die entsprechende persönliche Einstellung gemäß der Grundordnung im kirchlichen Dienst.

Ihre Bewerbung richten sie bitte bis 30.5.2019 an die

Katholische Kirchengemeinde Merchweiler
Kirchenstraße 26
66589 Merchweiler

Auskünfte telefonisch
Rendantur: 06851 9397426
Michael Meiser: 06825 7333

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Grußwort im Mai

Liebe Schwestern und Brüder,

Krach, Terror, Streit, Hass. Ganz fürchterliche Begriffe. Jeder kennt sie, jeder weiß etwas damit anzufangen. Höchstwahrscheinlich ist jeder auch schon mal Auslöser davon gewesen. Jetzt nicht gleich die Krise bekommen Leute. Ich fang nicht gleich wieder mit dem Thema Beichte an.

War da nicht mal was? Damals, hab ich bei Oma was gesehen. Die hat das oft gemacht, wenn sie nicht weiter wusste, oder auch einfach so, wenn ihr langweilig war. Die hat gebetet. Meistens mit so einer Perlenkette. Rosenkranz heißt das wohl. Sieht stylisch aus. Und wenn sie den nicht hatte, hat sie irgendwie andere Wörter von sich gegeben. Die Oma hat gebetet. Echt was für alte Leute. Und für solche, die daran glauben. Als ob Gott auf mein Gebet hören würde. Da hätte der viel zu tun. Beten? Nix für mich.

Und überhaupt, was sollte ich dem lieben Gott denn sagen? Wenn der doch so allmächtig ist, dann weiß er doch schon lange Bescheid. Warum macht er dann nix und lässt alles laufen?

Dann wird deine Zunge gelöst werden, du wirst mit ihm reden können und nicht länger stumm sein. So mache ich dich für die Leute von Israel zu einem Zeichen, an dem sie erkennen, dass ich der Herr bin.« Hes 24,27

Ich will ja so gerne an dich glauben. Wie cool wär das denn, wenn es dich wirklich gäbe? Wenn ich mich mit allem an dich wenden könnte? Ich wäre dir schon dankbar genug, wenn du einfach nur zuhören würdest. Du müsstest meine Wünsche nicht mal erfüllen. Wenn ich nur wüsste, dass du mich hörst und mitbekommst, was hier so läuft. Wenn ich darauf hoffen könnte, dass du den ganzen Krach auflöst. Ich würde so gerne allen davon erzählen. Hörst du mich?

Ja was war das denn jetzt? Sollte das schon ein Gebet gewesen sein? Soll es so einfach sein? Einfach drauf los quatschen?

In meiner Verzweiflung schrie ich zum Herrn, zu ihm, meinem Gott, rief ich um Hilfe. Er hörte mich in seinem Tempel, mein Hilferuf drang an sein Ohr. PS 18,7

Liebe Schwestern und Brüder, so einfach ist es. Einfach mal dem lieben Gott von allem Krach hier erzählen. Und nicht müde werden damit. Wir sollten uns nicht mit dem Krach abfinden und stumm bleiben. Wir können etwas bewirken, es gibt keine Ausrede. Erinnert euch gegenseitig daran und erzählt es euren Freunden. Bitten wir um Gottes Hilfe und lasst uns beten.

Er sagte zu Salomo: »Ich habe dein Gebet erhört. Ich habe diesen Tempel, den du gebaut hast, erwählt und zu einer Stätte gemacht, an der mein Name wohnt für alle Zeiten. Meine Augen sind stets auf dieses Haus gerichtet, dort ist mein ganzes Herz euch zugewandt. 1Kön 9,3

Gott erhört unsere Gebete. Er ist nicht stumm, weit weg, hinter dem Mond. Wir gehen mit großen Schritten auf das Pfingstfest zu. Jenes wunderbare Fest, an dem die Kirche der Aussendung des Heiligen Geistes gedenkt. Dieser wird uns von Gott an die Seite gestellt und hilft uns richtig zu beten. Also keine Angst, vertraut dem Herrn und betet.

Herzliche Grüße

Patrik Krutten

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Grußwort zu Ostern

Liebe Schwestern und Brüder,

Das größte Fest überhaupt steht uns endlich bevor. Das Osterfest. Ich kann ihnen gar nicht sagen, wie sehr ich mich darauf freue. Nicht nur, weil dann endlich diese entbehrungsreiche Fastenzeit endlich endet und die fünfzig Tage des Osterjubilierens beginnen, nein, vielmehr deshalb, weil ich es wirklich glauben will, was wir da feierten.

Stellen sie sich das doch bitte einmal allen ernstes vor. All das, was wir da feiern stimmt. Genau so.

Ich denke mir oft, wie groß ist die Distanz zwischen diesem gewaltigen Gott und mir. Was für eine Entfernung! Ich fühle mich klein, sündhaft als einer unter vielen. Dagegen Gott, unendlich, allmächtig, groß, gerecht. Unüberbrückbar scheint im Alltag all zu oft die Distanz. Denn Verborgen ist unser Gott uns Menschen, er fühlt sich manchmal abwesend an, auch unnahbar, manchmal fremd.

Christus soll tatsächlich lebendig sein und leben? Damals wie heute? Gott hüllt sich in das Stückchen Brot heute. Er wirkt irgendwie verkleidet. Ich frage mich, warum? Vermutlich, weil wir nur so seinen Anblick ertragen können. Unsere Augen, unser Verstand würde wahrscheinlich gar nicht ausreichen ihn zu schauen. Manchmal stockt mir der Atmen. Vor dem Wunder, dass ich mich ihm nähern darf.

Gott, du unwandelbare Kraft, du ewiges Licht, schau gütig auf deine Kirche und wirke durch sie das Heil der Menschen. So erfahre die Welt, was du von Ewigkeit her bestimmt hast: Was alt ist, wird neu, was dunkel ist, wird licht, was tot war, steht auf zum Leben und alles wird wieder heil in dem, der der Ursprung von allem ist, in unserem Herrn Jesus Christus, der mit dir lebt und herrscht in Ewigkeit. Amen.

Ich lade sie recht herzlich zur Mitfeier der Heiligen Woche ein. Es gibt so viele Gottesdienste, so viele Angebote sich dem Geheimnis Gottes zu nähern. Feiern sie nach Möglichkeit aber nicht nur in der Kirche, feiern sie auch Zuhause, auf ihrer Arbeitsstelle, in der Schule, bei Freunden und Verwandten. Erzählen sie den Menschen von Jesus und was an Ostern passiert ist.

Am ersten Tag der Woche gingen die Frauen mit den wohlriechenden Salben, die sie zubereitet hatten, in aller Frühe zum Grab. Da sahen sie, dass der Stein vom Grab weggewälzt war; sie gingen hinein, aber der Leichnam Jesu, des Herrn, fanden sie nicht. Während sie ratlos dastanden, traten zwei Männer in leuchtenden Gewändern zu ihnen. Die Frauen erschraken und blickten zu Boden. Die Männer aber sagten zu ihnen: Was sucht ihr den Lebenden bei den Toten? Er ist nicht hier, sondern er ist auferstanden. Und sie kehrten vom Grab in die Stadt zurück und berichteten alles den Elf und den anderen Jüngern.

Ich wünsche Ihnen und ihren Familien ein frohes und gesegnetes Osterfest.

Ihr Pastor Patrik Krutten

 

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Weltgebetstag 2019 Slowenien

Kommt, alles ist bereit!

So lautet der offizielle deutsche Titel des Weltgebetstages 2019. Frauen aus Slowenien haben die Gottesdienstordnung verfasst für diesen Höhepunkt der weltweiten Frauenökumene. Von Samoa bis Chile werden Frauen unterschiedlicher, christlicher Konfessionen die Gottesdienste zum Weltgebetstag vorbereiten und leiten.

Frauen, Männer, Kinder und Jugendliche – alle sind dazu herzlich eingeladen!

Im Fokus des Gottesdienstes zum Weltgebetstag 2019 steht das Gleichnis vom Festmahl (Lukas 14,13-24). Das Titelbild zum Weltgebetstag stammt von der slowenischen Künstlerin Rezka Arnuš. In ihrem Bild mit dem englischen Titel „Come – Everything is ready“ wollte sie sowohl ihr Heimatland Slowenien als auch das Gleichnis des Festmahls aus dem Lukasevangelium darstellen.

Zum diesjährigen Weltgebetstag der Frauen, den wir am

Freitag, 8. März 2019 um 17.00 Uhr

mit einem Wortgottesdienst im Jugendheim Merchweiler feiern, laden die katholische und evangelische Frauengemeinschaft herzlich ein.

Wir freuen und auf Ihr Kommen!

Sylvia Klein

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Ausblick: 72-Stunden-Aktion in Wemmetsweiler

„Die Welt in 72 Stunden ein bisschen besser machen!“

Das ist der Leitsatz für die deutschlandweite Sozialaktion des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ), welche in diesem Jahr erneut vom 23. - 26. Mai stattfindet. Ziel der Aktion ist es, innerhalb von 72 Stunden ein soziales Projekt in der eigenen Gemeinde umzusetzen. Auch in Wemmetsweiler möchten wir uns wieder gemeinsam für andere oder mit anderen einsetzen. Unsere Aktionsgruppe, bestehend aus etwa 20 Jugendlichen und jungen Erwachsenen der katholischen Jugendgruppen (Messdiener, KaJuWem und KjG), ist nun in die Vorbereitung gestartet und es wurden bereits erste Projektideen gesammelt. Welches Projekt schließlich umgesetzt werden soll, erfahren wir jedoch erst zu Beginn der Aktion, am 23. Mai um 17.07 h. Natürlich sollen für den guten Zweck nur wenig Kosten anfallen. Deshalb gilt es ab jetzt, möglichst viele Menschen auf die Aktion aufmerksam zu machen und Unterstützer zu finden. Wir werden unter anderem hier im Pfarrbrief regelmäßig über die laufenden Vorbereitungen berichten. Wer sich lieber online informieren und uns schon mal ein „Gefällt mir“ geben möchte, findet die Aktionsgruppe auch bei Facebook und Instagram unter „72 Stunden Aktion Wemmetsweiler“. Wir freuen uns bereits jetzt darauf, Wemmetsweiler in 72 Stunden ein bisschen besser zu machen!

Weitere Informationen zur Aktion unter www.72stunden.de

Hannah Barbian

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Grußwort im Februar

Liebe Schwestern und Brüder,

Am 2. und 3. Februar ist es endlich soweit. Das Projekt „Gedenkkerze“ startet mit der Kerzenweihe in der Vorabendmesse und im Hochamt. Was steckt dahinter? Nun, Sie wissen, von der kleinen Lichtfeier, die unseren Sterbeämtern am Freitag voran geht. Nun war die Idee, etwas zu schaffen, was die Angehörigen der Verstorbenen mit nach Hause nehmen können, zum Gedenken an die Verstorbenen und als Zeichen der Solidarität der Trauernden mit der Pfarrgemeinde. Die Räte unserer Pfarreiengemeinschaft haben eine Gedenkkerze entwickelt, die ab Lichtmess, nach der Kerzenweihe, in jedem Sterbeamt benutzt wird und am Ende des Sterbeamtes den Angehörigen mit nach Hause gegeben wird.

Durch die Weihe der Kerzen wird diese dem alltäglichen Gebrauch entzogen. Sie dient ab dann nicht mehr primär dazu Licht zu spenden, oder eine wohlige Atmosphäre zu schaffen. Sie soll viel mehr über die Trauer hinaus auf Gott verweisen, auf unseren Herrn Jesus Christus, das Licht der Welt, auf den Grund unserer Hoffnung. So lade ich sie herzliche ein, auch ihre privaten Kerzen, die Sie mit in die Gottesdienste am 2. und 3. Februar zu bringen. Dort werden sie geweiht und dienen fortan das ganze Jahr über dem religiösen Zweck. Legen sie einfach Ihre Kerzen vor dem Altar ab. Im Gottesdienst werden diese dann gesegnet. Am Ende des Gottesdienstes können Sie diese dann mit nach Hause nehmen.

Ebenfalls am 2. und 3. Februar feiern wir das Gedenken an den Heiligen Bischof Blasius. Die Verehrung des Heiligen Blasius hat eine lange Tradition. Auf die Fürsprache des heiligen Bischofs Blasius erbeten wir uns den Schutz vor Halskrankheiten und allem Bösen. Der Blasiussegen wird am dem 2. Februar und dann die ganze Woche über gespendet. Zuerst in allgemeiner Form und dann als Einzelsegen. Nach Aufforderung kommen Sie einfach nach vorne und erhalten den Segen. Um unnötig lange Wartezeiten zu verhindern, wird der Segen die ganze folgende Woche in jeder Messe ausgeteilt werden. Also machen Sie sich keine Sorgen, wenn Ihnen die Wartezeit am Samstag oder Sonntag zu lange sind, kommen Sie einfach in der Woche vorbei.

Der heilige Bischof Blasius galt als tugendhafter Mann und wurde darum in Sebaste in Armenien zum Bischof geweiht. Seine Zeit als Bischof ist aber nicht mit der der deutschen Bischöfe heutzutage zu vergleichen. Wegen seines Festhaltens an Jesus, wurde Bischof Blasius verfolgt und schließlich verlor er sein Leben. Die Heiden hatten es damals ganz besonders auf die Bischöfe und Priester abgesehen, denn sie dachten, haben wir die Hirten getötet, wird die Herde wohl auseinander laufen. Zu Lebzeiten, versuchte Bischof Blasius der Verfolgung durch Flucht zu entgehen. Er versteckte sich in einer Felsenhöhle im Berg Agäus, die Tiere des Waldes waren seine einzigen Gesellschafter. Als Freund Gottes und als liebevoller Mensch, waren die Triere auch lieb zu ihm, gehorchtem ihm. Sogar die wildesten von ihnen wurden zutraulich, legten sich zu seinen Füßen, ließen sich von ihm streicheln, und wenn sie verwundet waren, so kamen sie zum Bischof und ließen sich verbinden. So oft sie kamen und gingen, gab er ihnen seinen Segen.

Ein Gebet

Vivat Jesus! (Es lebe Jesus!)

Hl. Franz von Sales
Das kürzeste salesianische Herzensgebet

 

Ein Zitat

Wer Frieden erwirbt und in seinem Herzen bewahrt, um den herum werden Tausende Errettung finden und zum Heil gelangen.

Hl. Seraphim von Sarow

Neuigkeiten aus dem Bistum Trier ...

... & aus der Bibel

Denn für Gott ist nichts unmöglich.

Lk 1,37