Das ist mein Gebot: Liebt einander, so wie ich euch geliebt habe. Joh 15,12

Drucken

Grußwort im Oktober

Liebe Schwestern und Brüder,  
 
viel trinken ist wichtig, sagte unlängst jemand zu mir, der sich offensichtlich mit menschlichen Bedürfnissen sehr gut auskennt. Trinken ist wichtig. Mindestens 3 Liter solltest du jeden Tag trinken. Dann geht es dir gut. Ich habe es versucht. Ich habe es wirklich versucht diesem guten Rat zu folgen. Aber ich muss auch gestehen, das mit den 3 Litern ist nicht so einfach. Nicht nur, dass es generell schwierig ist, ständig an das Trinken denken zu müssen, oder dass all die Flüssigkeit auch auf natürlichem Weg wieder den Körper verlässt, das eigentlich anstrengende ist das Antrinken gegen den Durst, gegen das eigene Empfinden etwas trinken zu müssen.

Sicher gibt es Menschen, die sich besser nicht auf ihr natürliches Durstgefühl verlassen, weil dieses vielleicht nicht mehr richtig funktioniert, oder noch nicht.

Aber ich, als gesunder Mann, Anfang 40 bin wirklich ins grübeln gekommen. Warum, soll ich gegen mein eigenes, gesundes Durstempfinden antrinken? Warum mehr Wasser oder Tee trinken, als mir gut tut? Und ich habe mich gefragt, wo das her kommt? Warum tu ich sowas?

Die Gründe dafür sind zweifelsohne vielschichtig. Vielleicht steckt aber auch etwas zutiefst menschliches dahinter, so eine Art Muster, was uns dazu bringt Dinge zu tun, die wir eigentlich gar nicht wollen.

Anderes Beispiel. Es gibt Menschen, die tun mir nicht gut. Die ärgern mich, die reden schlecht über mich, die nerven einfach. Es gibt sie im Bekanntenkreis oder unter Arbeitskollegen, in der Nachbarschaft oder im Verein.  Warum tut man sich solche Menschen immer wieder an? Warum pflege ich Beziehungen, die mir nicht gut tun?

Ich frage mich, wie es mir wohl ginge, wenn ich nur noch das täte, was mir gut tut und gerade so richtig erscheint. Wenn ich nur trinken würde, wenn ich Durst hätte, wenn ich nur Menschen um mich herum zuließe, die mir in den Kram passen. Wäre das nicht das Paradies auf Erden??

Zu schön um wahr zu sein, doch es wäre auch nicht gut. Manche Dinge muss man tun, auch wenn sie einem nicht auf den ersten Blick gut tun. Aus mancher Begegnung mit Menschen die man auf den ersten Blick nicht leiden konnte, sind später vielleicht Freundschaften entstanden. Ehepartner, die hoffnungslos zerstritten waren, haben sich nicht getrennt, sondern wieder einen Weg zueinander gefunden. All das habe ich schon mal erlebt und es beschäftigt mich.

Könnte das auch was mit meinem Glauben als Christ zu tun haben?

Und ich finde etwas, das mir gut tut. Es ist der Psalm 112 und ich möchte ihn mit ihnen teilen. Dort heißt es:

Halleluja! Selig der Mann, der den HERRN fürchtet und sich herzlich freut an seinen Geboten. Seine Nachkommen werden mächtig im Land, das Geschlecht der Redlichen wird gesegnet. Wohlstand und Reichtum füllen sein Haus, seine Gerechtigkeit hat Bestand für immer. Im Finstern erstrahlt er als Licht den Redlichen: Gnädig und barmherzig ist der Gerechte. Glücklich ein Mann, der gnädig ist und leiht ohne Zinsen, der nach dem Recht das Seine ordnet. Niemals gerät er ins Wanken; ewig denkt man an den Gerechten. Er fürchtet sich nicht vor böser Kunde, sein Herz ist fest, auf den HERRN vertraut er. Sein Herz ist getrost, er fürchtet sich nicht, er wird herabschauen auf seine Bedränger. Reichlich gibt er den Armen, seine Gerechtigkeit hat Bestand für immer, seine Macht steht hoch in Ehren. Der Frevler sieht es voll Unmut, er wird mit den Zähnen knirschen und vergehen. Die Wünsche der Frevler werden zunichte.

Ja, so kann es sein. Sei redlich. Sei rechtschaffen, ehrlich, aufrichtig und verlässlich. Bleibe dabei aber auch gerecht und barmherzig und lass zu, dass Gott dein Gott ist. Dass es seine Gebote sind, welche die Kirche dich lehrt und die dein Maßstab sind und immer mehr werden, mit dem du misst. Glaube ganz fest an ihn, setz alles auf Gott, überprüfe dich, dass du nicht zum Frevler wirst. Denk darüber nach, nicht erst, wenn die großen Lebensentscheidungen anstehen, sondern selbst dann, wenn du einen Schluck Wasser nimmst.  
 
Ihr Pastor Patrik Krutten

Drucken

Messdienerfahrt zum Bodensee

Am 07.08.2019 war es wieder soweit! Unsere diesjährige Messdienerfahrt begann! Als sich morgens alle Teilnehmer zur Abfahrt trafen war jeder sehr aufgeregt ….

Als wir nach langer Fahrt endlich im Naturfreundehaus ankamen war jeder sehr erleichtert austeigen zu können und nun das Haus zu erkunden.

Vorher jedoch wurden die Zimmer bezogen und die Koffer ausgeräumt. Nach diesen Arbeiten traf sich die ganze Gruppe im Aufenthaltsraum um die Hausregeln festzulegen, und sich mit KennenLernspielen besser bzw. überhaupt kennen zu lernen. Anschließend konnte jeder machen, was er wollte. Viele bereiteten sich schon für die große Talentshow vor, die am Freitagabend stattfinden sollte, andere spielten Fußball oder beschäftigten sich anderweitig. Abends wurde zusammen gegessen und danach wurde der Tag mit einigen Spielen, die man zusammen spielt, beendet.

Am nächsten Tag wurde gemeinsam gefrühstückt. Danach wurden die Sachen für den Kletterpark und den Bodensee gepackt. Einige Zeit später kamen wir im Kletterpark an. Dort erhielten wir eine Einweisung, bekamen Klettergurte und schon ging es los. Für einige ging es hoch hinaus, für andere waren die einfachen Parcours schon eine Überwindung. Durch viel Anfeuern konnten einige ihre Ängste überwinden. Nach ein paar schönen und aufregenden Stunden im Kletterpark fuhren wir weiter an den Bodensee, um mit einem Katamaran von Friedrichshafen nach Konstanz zu fahren. Diese Bootsfahrt war teilweise sehr schauklig, aber wir erreichten Konstanz sehr schnell. Dort konnten wir uns in kleinen Gruppen allein bewegen. Einige zog es in die Stadt, andere gingen zum Ufer des Bodensees und wieder andere erkundeten die Umgebung und fanden hübsche Plätze um sich die Zeit zu vertreiben. Alle hatten viel Spaß an diesem Tag und wir kehrten erschöpft ins Haus zurück. Die Gruppe aß zu Abend und man hatte wieder freie Zeit, die unter anderem dafür genutzt wurde ,,Werwölfe‘‘ (ein Gruppenspiel) zu spielen. Eine kleinere Gruppe traf sich abends als es schon sehr dunkel war um eine Nachtwanderung zu unternehmen. Danach ging es für alle Kinder in die Zimmer und es herrschte Nachtruhe.

Am dritten Tag starteten wir nach dem Frühstück eine Chaosrallye, bei der kleinere Gruppen gegeneinander antraten. Man musste immer einmal würfeln und die gewürfelte Zahl musste gesucht werden. Jede Zahl war auf einem Zettel irgendwo im Haus oder auf dem Gelände versteckt. Auf der Rückseite dieses Zettels stand ein Wort. Dieses Wort musste man sich merken und es dem Betreuer, der für die Gruppe zuständig war, sagen. Meist musste man dann noch eine Aufgabe erledigen. Ziel war es, als erstes bei der Zahl 60 angekommen zu sein. Nach einem Kopf an Kopf Rennen gewann schließlich eine Gruppe. Mittags fuhren wir ins Freibad. Im Freibad wurde gerutscht, von den Türmen gesprungen und entspannt. Jeder hatte seine Freude im Schwimmbad.

Als wir im Naturfreundehaus ankamen bereiteten sich viele auf die Talentshow vor, die ja an dem Abend stattfinden sollte. Nach dem Abendessen war es soweit. Jeder fand sich im Aufenthaltsraum ein und die Show startete. Sie wurde ein voller Erfolg! Es gab zwei erste und zwei zweite Plätze. Die ersten Plätze bekamen coole Preise und alle Teilnehmer bekamen einen riesigen Applaus. Den letzten Abend verbrachten alle im Aufenthaltsraum, indem gespielt und gesungen wurde. Jeder genoss den letzten Abend in vollen Zügen. Es wurde spät und auch dieser Tag war vorbei. In den Zimmern wurde noch viel über den Abend insbesondere der Talentshow gequatscht, bevor die Kinder schlafen gingen.

Am letzten Tag wurden nach dem Frühstück die Koffer gepackt. Wir fuhren wieder nach Hause - jedoch mit einem Abstecher in Strasbourg. Dort verbrachten wir bei schönem Wetter den restlichen Tag. Wir besichtigten gemeinsam den Dom und anschließend bewegten wir uns wieder in kleineren Gruppen durch die Stadt. Nachdem einige Souvenirs, Kleider und Essen gekauft wurde, gingen wir abends wieder zurück zum Bus und traten die Heimreise an.
Alle Teilnehmer hatten eine sehr schöne Zeit mit vielen Erlebnissen in einer tollen Gemeinschaft.
Hier möchten wir uns nochmal ganz herzlich beim Küchenteam bedanken, DANKE für das Kochen, das Vorbereiten der Speisen und für alles, dass dazu gehört!!!!

Außerdem bedanken wir uns ganz herzlich bei Marco Chirico von Sicilia-Design für die T-Shirts der Freizeit!!!

Ein Bericht von
Nadja Hennchen

Drucken

Grußwort im September

Es war einmal ...

Liebe Schwestern und Brüder,

vielleicht kennen sie noch diese Worte? So beginnen häufig die Märchen. Was habe ich die geliebt als Kind. Ich gebe zu, gelesen habe ich wirklich wenige, aber wir hatten bei uns Zuhause einen großen Stapel mit Langspielplatten. Und wenn ich meiner Mutter glauben darf, ich kann mich nicht mehr wirklich daran erinnern, dann habe ich stundenlang, ja sogar tagelang das gleiche Märchen immer und immer wieder gehört. Ich konnte sie dann bald alle auswendig mitsprechen. Ich erinnere mich allerdings daran, dass ich sehr sehr gerne Märchen gehört habe und dass mir das Betrachten der Albumcover und das Hören in meinem Kopf ganz andere Welten eröffnete. Die kindliche Phantasie ist etwas Wunderbares. In meinem Kopf lebten all die märchenhaften Gestalten. Und ich stellte sie mir sehr detailliert vor. Ich brauchte keinen Fernseher, das was da in meinem Kopf war, war unglaublich viel spannender.

Es war einmal…

Es war einmal? Tja, warum mache ich das heute eigentlich nicht mehr? Warum hört man eigentlich irgendwann auf, Märchen sich anzuhören, seiner Fantasie freien Lauf zu lassen. Ich habe nicht wirklich eine Antwort auf diese Frage, aber ich denke mal es hat wohl ganz praktische Gründe. Als Kind hat man eben Zeit zum träumen. Wird man älter, wird das Leben anstrengender, verliert sich die Unbefangenheit der Kindheit in dem was eben so erledigt werden muss, damit man ordentlich Leben kann. Einige von uns fangen an, ihren Träumen nachzujagen. Viel Geld, oder einem tollen Haus oder Auto oder dem Traumpartner. Doch je mehr wir jagen, je mehr laufen wir auch Gefahr unsere Träume niemals erfüllt zu sehen.

Umgekehrt wird ein Schuh draus. Gib heute noch die Jagd nach deinen Träumen auf. Mach sofort Schluss damit. Nicht erst morgen, nicht erst in einer Stunde oder in den nächsten fünf Minuten. Mach sofort Schluss mit der Jagd und beginne sofort zu träumen. Nutz deine Fantasie. Träume dich in die Welten die dir gut tun, voller Abenteuer und sagenhafter Gestalten. Warte nicht darauf, bis die Welt dir deine Träume erfüllt. Es ist alles in dir.

Zurück in diese Welt. Mit Dankbarkeit blicke ich zurück auf die Anbetungswoche „Adoration for Vocations“ die in unserer Pfarreiengemeinschaft Station gemacht hat. Ich bin beeindruckt über die vielen Menschen die sich engagiert haben in der Vorbereitung und Durchführung. Wir hatten mehr Interessenten für eine Anbetungsstunde zu gestalten, als dass wir Anbetungsstunden hatten. Wirklich beeindruckend war aber auch die große Anzahl derer, die mitgebetet haben. Von jung bis alt, von groß bis klein. Ich traue mich zu sagen, dass die eucharistische Anbetung nicht tot ist, oder nicht mehr zeitgemäß. Im Gegenteil, mein eigenes Gefühl, aber auch die vielen Rückmeldungen täuschen mich nicht. Eucharistische Anbetung ist ein Gottesdienst mit Zukunft und einer großen Vergangenheit, kein Märchen von gestern. Danke an Alle, die mitgeholfen und mitgebetet haben.

Mit besten Grüßen aus dem Pfarrhaus

Ihr Pastor Patrik Krutten

Drucken

Aufruf zum Caritas-Sonntag 2019

Liebe Schwestern und Brüder!

Der vorletzte Sonntag im September steht in schon langer Tradition im Zeichen der Caritas. In unserem Bistum Trier spricht er in diesem Jahr die Einladung aus: Hört einander zu! Zusammen mit dem Caritasverband möchte ich diese Einladung an Sie alle weitergeben. Denn ohne gegenseitiges Zuhören gibt es kein gutes Miteinander. In diesen Zeiten mit ihren vielen Fragen und Auseinandersetzungen ist dies besonders wichtig.

Es gilt, daran zu arbeiten, dass nicht ganze Teile der Gesellschaft auseinanderdriften und es zwischen ihnen keine Berührungspunkte mehr gibt. Aus christlicher Perspektive heißt die konkrete Frage: „Kann ich mir vorstellen, wie andere leben und was andere entbehren müssen?“ Christen brauchen gerade in unserer pluralen Gesellschaft milieuüberschreitende Begegnungen und müssen sich die Frage beantworten: „Habe ich Freunde unter den Armen?“

Wo Menschen einander zuhören und sich kennen, reduziert sich die Angst vor dem Unbekannten und dem Anderen. Wir werden nur dann einen sozialen Zusammenhalt finden und bewahren, wenn Menschen eine Ahnung haben von dem, was Andere mitmachen, worunter sie leiden.

Der Caritas-Sonntag kann durch einladende Begegnungen und das Zuhören einen Beitrag zur Solidarisierung und damit zum notwendigen gesellschaftlichen Zusammenhalt leisten.

Die Kollekte des Caritas-Sonntags ist für die vielfältigen Anliegen der Caritas in unseren Pfarrgemeinden und der Diözese bestimmt. Bitte unterstützen Sie durch Ihre Gabe die Arbeit der Caritas!

Trier, den 10. Juli 2019
Dr. Stephan Ackermann

Drucken

Adoration for vacations - Anbetung für Berufungen

Liebe Pfarrgemeinde,

in der Zeit vom Sonntag, 18.08. bis Samstag, 25.08.2019 wird in unseren Pfarrkirchen jeden Abend eine Zeit der Anbetung stattfinden (Orte und Zeiten siehe Programmablauf). Die Berufungspastoral im Bistum Trier hat sich der Initiative „Adoration for vacations“ (Anbetung für Berufungen) angeschlossen. Hierzu wandert eine Berufungsmonstranz von einer teilnehmenden Pfarrgemeinde zur Nächsten. Wenn wir als Gläubige vor dem eucharistischen Herrn in der Monstranz Anbetung halten, dann kommen wir mit dem Einfachen was wir haben vor Gott und bitten darum, dass er daraus Großes wachsen lässt. Die Initiatoren der Bewegung schenkten vor 20 Jahren Papst Johannes Paul II als Geburtstagsgeschenk mehrere Monstranzen, um sie von ihm segnen zu lassen. Ihr Geschenk war, dass sie den lebendigen Gott in diesen Monstranzen um Berufungen bitten wollten.

Schnell zog das Anliegen Kreise und in der Folge geschah Bemerkenswertes, Menschen folgten ihrer Berufung als Arbeiter im Weinberg Gottes. Die Anbetung hatte offensichtlich sehr konkrete Auswirkungen und sie veränderte das Bewusstsein der Gläubigen. Ein Bewusstsein, das mit der Anwesenheit Gottes in unserer Welt und konkret mit seinem Wirken an jedem Einzelnen rechnet.

Liebe Gläubige, die Anbetungszeiten für Berufungen werden von unterschiedlichen Gruppierungen unserer Pfarrgemeinde vorbereitet und gestaltet. Auch wenn nicht wir es sind, die Berufungen machen oder hervorbringen können, so können wir doch Gott eine Anbetungszeit im vertrauensvollen Gebet schenken. „Berufung entsteht im Gebet und aus dem Gebet; und allein im Gebet können sie Bestand haben und Frucht tragen“, sagt Papst Franziskus.

Herzliche Einladung an alle, sich an der Anbetung für Berufungen zu beteiligen

Ihr Diakon Alexander Groß

Drucken

Grußwort im August

Liebe Schwestern und Brüder,

diese Sommer hat es wirklich in sich. Mal ganz heiß, sodass sogar das Gras im Vorgarten vertrocknet und dann wieder 20 Grad kälter und man überlegt ernsthaft, warme Socken anzuziehen. Ein Auf und ein Ab dieser Sommer.

Kein Grund sich aufzuregen, viel mehr eine Mahnung flexibel zu bleiben und vor allem, leine Panik. Wie oft erlebe ich es nämlich, dass Leute klagen. Viel zu heiß, viel zu hell, viel zu kalt, viel zu überhaupt. Klagen ist schon ok. Das schadet nicht unbedingt, bringt es doch Entlastung für die Seele mit sich. Aber wie mit allem was gut ist, kann diese Entlastung sich auch ins Gegenteil wenden und zur Belastung werden. Schnell, manchmal zu schnell weicht die christliche Hoffnung einem allgemeinen Pessimismus, Ruckzuck zieht die Furcht im Leben der Menschen ein und bringt die Angst mit sich. Dann ist es höchste Zeit, das Ruder rumzureißen und den Kurs zu korrigieren. Und diese Kurskorrektor beginnt bei jedem erst einmal selbst. Mir persönlich hilft beim Rumreißen meines persönlichen Ruders oft die Bibel weiter. Beispielsweise dieser Satz aus dem Buch Genesis:“ Von jetzt an gilt, solange die Erde besteht: Nie werden aufhören Saat und Ernte, Frost und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht.“

Das ist doch mal ein toller Satz aus der Bibel. Einen Satz den es überhaupt nicht zu erklären gilt, da streiten sich auch keine Bibelausleger, da kommen keine Interessensgruppen in einen Konflikt. Dieser Satz ist so schön und er gilt für mich, für dich, für alle. Gott ist da und er sagt uns zu, dass die Welt bestehen bleibt, solange wir leben. Fertig aus. Danke lieber Gott.

An dieser Stelle will ich den Blick noch einmal zurück wenden auf unser schönes Fronleichnamsfest in der Gemeinde. Zuerst einmal vielen Dank an alle die geholfen haben das Fest so schön zu feiern. Es hat mir wirklich sehr viel bedeutet. Es ist uns denke ich gut gelungen, das Angebot an gottesdienstlichen Feiern zu erweitern. In Merchweiler hatten wir die traditionelle Fronleichnamsprozession mit längerem Prozessionsweg und in Wemmetsweiler eine Fronleichnamsfeier speziell gestaltet für alle, die so eine weite Strecke nicht mehr laufen können. Am Ende haben wir das MEHR geschafft und darüber bin ich froh. Nochmals vielen Dank allen, die geholfen und mitgefeiert haben.

Ein herzliches Dankeschön geht auch an die Feuerwehr in Wemmetsweiler für die tolle Feuerübung im Pfarrhaus Wemmetsweiler. Diese ist mittlerweile fast komplett geräumt (auch hier nochmals Danke an alle Helfer) und war so ideal geeignet für eine Feuerübung. Ich bin sehr beeindruckt von der Professionalität unserer Feuerwehr und durfte es erleben wie es ist, aus einem Pfarrhaus mithilfe einer Leiter gerettet zu werden. Das geht nicht ohne ein mulmiges Gefühl, aber gut gesichert durch die Feuerwehr kann einem wirklich nichts passieren. Vielen Dank liebe Feuerwehr und damit meine ich nicht nur die Feuerwehr Wemmetsweiler, sondern auch die Feuerwehr in Merchweiler. Solltet auch ihr mich mal für eine Übung brauchen, ich helfe gerne mit. Ihr seid toll. Danke. Ich erinnere sie alle jetzt schon an die Sommerfeste unserer Feuerwehr in Wemmetsweiler und Merchweiler.

Sehr schön war es auch beim SV Preußen. Das muss ich sagen. Ein tolles Fest durften wir auf dem Sportplatz feiern und ich finde es einfach Klasse, dass wir als Kirchengemeinde dort mitfeiern durften. Wir haben das Beste mitgebracht was wir haben. Die Eucharistiefeier, die Versammlung, das Wort Gottes und die persönliche Begegnung im Sakrament. Danke auch hier allen die geholfen haben bei der Vorbereitung.

Mit dem Ende der Sommerferien beginnt für unsere Schüler wieder die Schulzeit. Einige machen einen großen Schritt raus aus dem Kindergarten und rein in die Schule. Immer wenn etwas Neues in unserem Leben auf uns zu kommt, oder zu besonderen Zeiten ist es gut an Gott zu denken und seine Nähe spürbar zu machen, ihn um seinen Segen zu bitten. Daher lade ich alle Schulkinder mit ihren Eltern, Geschwistern und Verwandten zu den Sonntagsgottesdiensten am Samstag, dem 10.August um 18.30 Uhr in Wemmetsweiler und am 11. August um 10.30 Uhr in Merchweiler ein. Wir wollen in den Gottesdiensten Gott danken für all das Gute, dass er an uns getan hat und wir wollen die Kinder segnen. Schulranzen und Schultüten dürfen auch gerne mitgebracht werden, die werden dann auch gesegnet. Ich würde mich wirklich sehr freuen, wenn viele Kinder mit ihren Familien kämen. Und nicht nur Schulneulinge sind eingeladen, nur Mut.

Am Mittwoch dem 21. August wollen wir morgens ab 9.30 Uhr unser Ausweichpfarrbüro in der Bahnhofstraße in Wemmetsweiler feierlich eröffnen. Hierzu ist die Bevölkerung recht herzlich eingeladen. Neben der Einsegnung besteht die Möglichkeit sich die Räumlichkeiten anzuschauen und den Service des Pfarrbüros in Anspruch zu nehmen. Kommen sie gerne vorbei.

Am Samstag, dem 24. August verabschieden wir in der Vorabendmesse in Wemmetsweiler unsere Gemeindereferentin Frau Viehl aus unserer Gemeinde. Nach den Jahren hier in Merchweiler und Wemmetsweiler zieht es sie zurück in ihre Heimat. Ich bin ihr sehr dankbar für die hier geleistete Arbeit und würde mich sehr freuen, wenn viele Leute aus der Pfarrei zum Gottesdienst kämen um Gott zu danken für all das Gute und Frau Viehl dann feierlich zu verabschieden. Ihnen liebe Frau Viehl alles Gute für die Zukunft und Gottes Segen für ihren weiteren Lebensweg.

Ihr Pastor Patrik Krutten

Ein Gebet

Nichts verwirre dich,
nichts erschrecke dich,
alles vergeht.
Gott ändert sich nicht.
Die Geduld erreicht alles.
Wer sich an Gott hält,
dem fehlt nichts.
Gott allein genügt.

Hl. Teresa von Avila

Ein Zitat

Bete nicht hastig, um recht viel beten zu können, sondern bemühe dich, was du betest, von Herzen zu beten. Ein Vaterunser innig gebetet ist mehr wert als viele rasch und eiligfertig heruntergeleiert.

Hl. Franz von Sales

Neuigkeiten aus dem Bistum Trier ...

... & aus der Bibel

Bittet, dann wird euch gegeben; sucht, dann werdet ihr finden; klopft an, dann wird euch geöffnet.

Mt 7,7