Das ist mein Gebot: Liebt einander, so wie ich euch geliebt habe. Joh 15,12

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Grußwort zu Ostern

Liebe Schwestern und Brüder,

Der Herr ist auferstanden, er ist wahrhaft auferstanden. Das Osterfest ist endlich gekommen. Die Christenheit freut sich von Herzen über die Auferstehung unseres Herrn Jesus Christus.

Was soll ich nur schreiben? Diese Frage beschäftigt mich immer wieder. Was soll ich ihnen schreiben? Ein Grußwort? Zu Ostern? Vor dem Geheimnis als solchem stehend, gibt es doch gar nicht viel zu sagen. Eher ehrfürchtiges Schweigen scheint mir angebracht. Aber wie fast man ehrfürchtiges Schweigen in einen Text?

Psalm 39
» Herr, achte auf mein Schreien. «

1 Ein Lied Davids, für Jedutun. 2 Ich hatte mir vorgenommen, auf mich aufzupassen und nichts zu sagen, wodurch ich schuldig würde, in Gegenwart von Schurken stillzuschweigen, als hätte ich einen Knebel im Mund. 3 Ich habe mich in Schweigen gehüllt, doch nichts hat sich dadurch gebessert, denn meine Qualen wurden immer schlimmer: 4 Im Herzen wurde mir immer heißer, mein Stöhnen brachte die Glut zum Brennen, es musste heraus! 5 Sag es mir, Herr, wie viel Zeit mir noch bleibt. Wie lang ist mein Leben bemessen? Ich will wissen, wann es zu Ende ist! 6 Es ist so kurz, das bisschen Leben, das du mir zugemessen hast; eine Handbreit nur, ein Nichts verglichen mit dir. Wie fest meint jeder Mensch zu stehen und ist in Wahrheit nur ein Hauch! 7 Er kommt und geht wie die Bilder eines Traums; er ist geschäftig und lärmt für nichts; er sammelt und speichert und weiß nicht, wer's bekommt. 8 Herr, was hab ich da noch zu erhoffen? Ich setze meine ganze Hoffnung auf dich! 9 Befreie mich von aller meiner Schuld und mach mich nicht zum Spott für Menschen, die dich und deine Gebote missachten! 10 Ich bin jetzt still, ich werde nichts mehr sagen; von dir kommt alles, was geschehen ist. 11 Doch lass es genug sein; hör auf, mich zu plagen; ich halte deine Schläge nicht mehr aus! 12 Du strafst einen Menschen für seine Schuld; das Wertvollste, was er hat, sein Leben, zerstörst du wie die Motte, die ein Kleid zerfrisst. Ein Hauch ist jeder Mensch mehr nicht! 13 Höre mein Gebet, Herr, achte auf mein Schreien; sei nicht taub für mein Klagen und Weinen! Ich bin nur ein Gast bei dir wie alle meine Ahnen, ein rechtloser Fremder, der auf deine Güte zählt. 14 Wende deinen strafenden Blick von mir ab, damit ich noch einmal aufatmen kann, bevor ich gehen muss und nicht mehr bin!

Wahre Worte, die so vielen Menschen aus der Seele sprechen, bei mir auch, vielleicht? Doch meine Worte, sind nicht Gottes letztes Wort. Er sagt: „denn ich will es“, er sagt „ich liebe dich, mein Sohn, Jesus“, er sagt „steh auf von den Toten“.

Mt 22, 31 32: 31 Was aber die Auferstehung der Toten überhaupt betrifft: Habt ihr nicht gelesen, was Gott euch in den Heiligen Schriften gesagt hat? Er sagt dort: 32 ›Ich bin der Gott Abrahams, der Gott Isaaks und der Gott Jakobs.‹ Und er ist doch nicht ein Gott von Toten, sondern von Lebenden! «

Jesus lebt, mit ihm auch ich. Das ist die Wahrheit dieses Osterfestes.
Schwestern und Brüder, ich wünsche ihnen und ihren Familien
ein frohes und gesegnetes Osterfest,
tiefen Glauben und
starke Hoffnung.

Ihr Pastor
Patrik Krutten

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Grußwort im Februar

Liebe Schwestern und Brüder,

hinter dem "guten Rutsch", den viele Menschen sich vor dem Jahreswechsel wünschen, steht mehr als man auf den ersten Blick vermuten möchte. Er enthält den Wunsch nach einem angenehmen Hinübergleiten in einen neuen Zeitabschnitt, nach einem gesegneten Morgen, welches erträglich für uns sein mag. Die einen geben diesem Wunsch Ausdruck indem sie sich mit anderen Menschen treffen und gemeinsam feiern.
Für jene gehört das gemeinsame Feiern zum Leben so sehr dazu, dass sie unter den aktuellen Einschränkungen der persönlichen Freiheiten leiden.

Andere ziehen es vor, in sanftem Schlummer oder im Tiefschlaf aufs Morgen zu warten und im Vertrauen anzunehmen, was unausweichlich auf einen zu kommt.

Ängste und Unsicherheit

Jede Veränderung macht dabei auch ein bisschen Angst. Sogar dann noch, wenn wir eine Veränderung herbeisehnen. Wie viel mehr, wenn wir nicht wissen, was auf uns zukommt.

Zum Jahreswechsel haben die Angstmacher und die Angst-Beschwichtiger Hochsaison.

Falschnachrichten Verbreiter, Impfgegner und politische Heißmacher stellen sich dar, als Heilsbringer, als Retter von der Angst getrieben und diese sogar teilweise selbst befeuernd. Die unkontrollierte Verbreitung des Coronavirus, die aufgetretenen Virusmutationen, Impfchaos und mehr führen dabei ohnehin schon dazu, dass sich Ängste vervielfachen und die Furcht wächst.

Nüchtern betrachtet kann eigentlich jeder Wechsel der Lebensumstände ein Gefühl der Unsicherheit und mehr oder weniger bewusste Ängste erzeugen. Es ist nicht verwunderlich, dass in solchen Situationen Menschen nach alternativen Wegen suchen, denen ich unbedingt religiösem Halt empfehlen würde.

Orientierungspunkte

In Phasen der Veränderung halten Menschen Ausschau nach festen Anhaltspunkten, die ihnen Orientierung geben. Gläubige Menschen suchen diesen festen Halt bei Gott.

Sie gehen zur Kirche um Gott nahe zu sein, um sein Wort zu hören und gemeinsam Eucharistie zu feiern.

Aaronssegen

Mit diesem Segen ließen sich Menschen durch Jahrhunderte hindurch das Wohlwollen Gottes zusprechen. Ließen sich Gottes Heil zusprechen. Die feierliche Segensformel des Alten Testamentes halte ich für so wichtig, dass ich sie ihnen zur Eröffnung eines jeden Tages an Herz legen möchte. Gott selbst schreibt diese Formel Mose vor, dieser Segen genießt, wenn man das so sagen darf, höchste Autorität. Die Segensformel enthält die zweimalige Bitte des Segnenden, Gott möge uns sein Antlitz zuwenden und dessen Glanz über uns leuchten lassen und uns damit Gnade und Heil gewähren. Dass Gott uns anblickt, ist nach Paulus viel heilvoller, als dass wir ihn sehen.

Der HERR segne dich und behüte dich; der HERR lasse sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig; der HERR hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.

Grund zur Sorge

Kann das eine Hoffnung sein für uns, die wir vielleicht von Ängsten geplagt oder zumindest leicht verunsichert auf unsere Zukunft blicken? Dass wir Gott darum bitten können, dass er uns anblickt? Woran sonst sollten wir uns orientieren, wenn das Leben unübersichtlich geworden ist, wenn Zukunftsängste aufkommen und viele sich fragen, wie es weitergehen soll.

Grund zur Hoffnung

Trotz aller besorgniserregender Entwicklungen dürfen wir darauf vertrauen, dass Gott mit uns ist. Dass Gott uns anblickt. "Gott ist mit uns", Emmanuel, heißt einer der Namen des Messias. "Gott rettet", Jesus, ist der Name des Kindes, dessen Geburt wir an Weihnachten gefeiert haben. Dieses Wissen um den Schutz Gottes kann uns Geborgenheit vermitteln.

Jesus drückt dieses Wissen in Vergleichen aus: Er sagt, jedes Haar auf unserem Haupt sei von Gott gezählt und kein Spatz falle vom Dach, ohne dass Gott darum wisse. Damit bringt er zum Ausdruck, dass unser Schicksal Gott niemals gleichgültig ist. Die Volksfrömmigkeit drückte diese Glaubensgewissheit im Bild der Schutzmantelmadonna aus: Unter ihrem Mantel finden alle Zuflucht, die von Lebensnot bedrängt werden. Es ist die Gewissheit, dass die große „Mutter im Himmel“ ihre Kinder nicht im Stich lässt. Dass sie uns segnet, sie die zugleich als die persönliche Mutter Jesu und als der Inbegriff der „unbefleckten“ Kirche, die Braut Jesu ist.

Mit Vertrauen im Leben

Das Vertrauen auf Gott, die Gottesmutter und die Kirche lässt uns zwar nicht erwarten, dass uns die Härten des Lebens erspart bleiben oder dass es gläubige Menschen besser haben als ungläubige. Es gibt jedoch Orientierung, wenn es im Leben dunkel wird oder wenn wir nicht mehr wissen, wo vorne und hinten, oben und unten ist. Wir wissen nicht, was das Morgen uns bringen wird. Wir wissen nicht, ob sich das Virus nicht bereits in uns eingenistet hat und sein Unwesen bereits im Verborgenen treibt. Dennoch sollten wir uns gegenseitig, viel Gutes und Schönes wünschen. Wir wünschen uns, dass es uns allen zusammen gelingt, die bedrohlichen Probleme friedlich zu lösen. Das Morgen wird vielen - auch manchen von uns - Schweres bringen. Nach menschlichem Ermessen müssen wir damit rechnen. Das Wissen um einen Gott, der über dieses Leben hinaus die Treue hält, gebe uns die Kraft, das Schwere zu ertragen, und lasse uns das Gute und Schöne dankbar genießen. Das Gebet zur Gottesmutter stärke uns in unserer Zuversicht, in allen Lebenslagen, in einem hoffentlich frohen Morgen.

Lasset uns beten
Unter deinen Schutz und Schirm fliehen wir,
o heilige Gottesgebärerin.
Verschmähe nicht unser Gebet in unsern Nöten,
sondern erlöse uns jederzeit von allen Gefahren,
o du glorreiche und gebenedeite Jungfrau.
Unsere Frau, unsere Mittlerin, unsere Fürsprecherin.
Versöhne uns mit deinem Sohne,
empfiehl uns deinem Sohne,
stelle uns vor deinen Sohne.
Amen.

Ihr Pastor
Patrik Krutten

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Grußwort zu Weihnachten

Liebe Schwestern und Brüder,

am Ende dieses Jahres, eines Jahres das ganz sicher rückblickend noch lange im Gedächtnis der Menschen bleiben wird, gestatten sie mir, das Wort an Sie zu richten. Ich möchte dabei nicht auf all das Leid und Elend blicken, was dieses Jahr so vielen Menschen gebracht hat. Ich will nicht von Problemen und Sorgen reden, welche die Menschen beschäftigt haben und auch immer noch beschäftigen.

Die Geburt Jesu nach Lukas (Lk2)
1 Es geschah aber in jenen Tagen, dass Kaiser Augustus den Befehl erließ, den ganzen Erdkreis in Steuerlisten einzutragen. [1] 2 Diese Aufzeichnung war die erste; damals war Quirinius Statthalter von Syrien. 3 Da ging jeder in seine Stadt, um sich eintragen zu lassen. 4 So zog auch Josef von der Stadt Nazaret in Galiläa hinauf nach Judäa in die Stadt Davids, die Betlehem heißt; denn er war aus dem Haus und Geschlecht Davids. 5 Er wollte sich eintragen lassen mit Maria, seiner Verlobten, die ein Kind erwartete. 6 Es geschah, als sie dort waren, da erfüllten sich die Tage, dass sie gebären sollte, 7 und sie gebar ihren Sohn, den Erstgeborenen. Sie wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe, weil in der Herberge kein Platz für sie war. 8 In dieser Gegend lagerten Hirten auf freiem Feld und hielten Nachtwache bei ihrer Herde. 9 Da trat ein Engel des Herrn zu ihnen und die Herrlichkeit des Herrn umstrahlte sie und sie fürchteten sich sehr. 10 Der Engel sagte zu ihnen: Fürchtet euch nicht, denn siehe, ich verkünde euch eine große Freude, die dem ganzen Volk zuteilwerden soll: 11 Heute ist euch in der Stadt Davids der Retter geboren; er ist der Christus, der Herr. 12 Und das soll euch als Zeichen dienen: Ihr werdet ein Kind finden, das, in Windeln gewickelt, in einer Krippe liegt. 13 Und plötzlich war bei dem Engel ein großes himmlisches Heer, das Gott lobte und sprach: 14 Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden den Menschen seines Wohlgefallens. 15 Und es geschah, als die Engel von ihnen in den Himmel zurückgekehrt waren, sagten die Hirten zueinander: Lasst uns nach Betlehem gehen, um das Ereignis zu sehen, das uns der Herr kundgetan hat! 16 So eilten sie hin und fanden Maria und Josef und das Kind, das in der Krippe lag. 17 Als sie es sahen, erzählten sie von dem Wort, das ihnen über dieses Kind gesagt worden war. 18 Und alle, die es hörten, staunten über das, was ihnen von den Hirten erzählt wurde. 19 Maria aber bewahrte alle diese Worte und erwog sie in ihrem Herzen. 20 Die Hirten kehrten zurück, rühmten Gott und priesen ihn für alles, was sie gehört und gesehen hatten, so wie es ihnen gesagt worden war. 21 Als acht Tage vorüber waren und das Kind beschnitten werden sollte, gab man ihm den Namen Jesus, den der Engel genannt hatte, bevor das Kind im Mutterleib empfangen war.

Nicht die großen Reden oder Predigten retten uns in dieser Zeit. Ich glaube fest, dass die Rettung von diesem Kind ausgeht, von dessen Geburt wir in diesem heiligen Text erfahren. Ich glaube fest, dass unser Weihnachtsfest das Fest der Geburt unseres Retters ist. Ich glaube fest, dass wir gerettet sind. Deo Gratias.

Ein herzliches Dankeschön geht an alle Brüder und Schwestern für all das Geleistete in diesem Jahr, für alles, was die rettende Botschaft unseres Glaubens in dieser Welt hat konkret werden lassen.

Frohe Weihnachten und einen guten Start in das neue Jahr 2021.

Ihr Pastor
Patrik Krutten

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Grußwort im Oktober

Liebe Schwestern und Brüder,

die Anzahl derer, die sich mit dem Coronavirus infiziert haben, steigt in den letzten Tagen wieder an. Einige sagen, die Zahl würde rasant steigen, andere sagen, das wäre normal im Herbst. Ich weiß es nicht, ich bin mir nicht sicher, ob das normal ist, und ehrlich gesagt, bin ich auch in Sorge. In Sorge darüber, weil ich in den letzten Tagen auch mehr und mehr Nachrichten von Coronainfizierten erhalte, die ich kenne. Alle, die ich bisher sprechen konnte, versichern mir, es ginge ihnen den Umständen entsprechend gut, aber dennoch, ich habe da dieses mulmige Gefühl.

Wie nun damit umgehen, wie weiter machen? Voll auf Nummer sicher gehen? Einigeln? Im Haus einsperren, bis es ein Heilmittel gibt?

Und dann?

Es wird immer etwas geben, was unser Leben bedroht. Viren, Terror, Naturkatastrophen bedrohen uns potentiell und einmal weiter gedacht ist die Liste der Bedrohungen schier endlos lang. Einigeln? Zuhause einsperren? Bringt nix! Der Tod wird uns ereilen, dem entkommen wir nicht. Wenn also einigeln keine Lösung unseres Dilemmas ist, dann vielleicht ungebremste Lebensfreude. Genieße das Leben, so lange es geht, koste es, was es wolle? Auch nicht. Sie merken es, worauf ich hinaus will. Die gesunde Mischung macht es. Mensch, grab dich nicht zuhause ein, denn du bist auf die Gemeinschaft anderer angewiesen. Grabe dich nicht zuhause ein, denn das Leben ist schön und bunt. Sei aber auch nicht rücksichtslos, vermeide unnötige Risiken, sei maßvoll im Umgang mit den Gütern der Welt und vergiss nicht deinen Herrn.

Unser Herr ist großartig. Er ist unser Rettungsanker, er ist Richtschnur und liebenswerter Freund. Er ist da, auch wenn wir uns vor lauter Angst einigeln. Er schickt uns seine Engel, der Heilige Geist verteidigt uns wie ein guter Anwalt. Ich will ihm alles anvertrauen. All meine Sorgen, all meine Freude.

Nie sucht dich jemand wirklich, ohne dich zu finden; lass uns dich erfahren und wir erfahren dich, komm zu uns und wir kommen zu dir und wir leben in dir. In Wahrheit hängt es weder von dem ab, der will, oder von dem, der läuft, sondern von dir in deiner Barmherzigkeit. Erleuchte du uns zuerst, wir glauben an dich; stärke uns, wir hoffen auf dich. Fordere du uns heraus und wir werden lieben. Dass alles, was von uns kommt, für dich geschehe: denn in dir leben wir, bewegen wir uns und sind wir. Amen.

Ihr Pastor
Patrik Krutten

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Grußwort im September

Liebe Schwestern und Brüder,

hinter uns liegen heiße Wochen. Richtig heiß war es und ich hoffe sehr, dass Sie die hohen Temperaturen gut überstanden haben. Das Wetter wird langsam wieder erträglich - obwohl immer noch viel zu trocken für diese Jahreszeit. Der Herbst steht vor der Tür, für einige die schönste Jahreszeit, nicht nur, dass die Natur sich bunt verfärbt, sondern auch weil Gärten und Wald die wohlverdienten Früchte der Gartenarbeiten nun von sich geben. Es darf geerntet werden, was nicht heißt, dass die Arbeit im Garten damit zu Ende ist. Die Ernte muss eingebracht und verarbeitet werden, der Garten aufgeräumt und für die neue Aussaat im nächsten Jahr vorbereitet werden. Wer nun den Mist dieses Jahres in den Boden einarbeitet, darf auch im nächsten Jahr wieder auf reiche Ernte hoffen. Anfang Oktober werden wir in unseren Kirchen Erntedank feiern. Freuen Sie sich schon jetzt auf all das, was dort vorbereitet wird, auf die Erntealtäre und die Aktionen, die geplant sind. Und meine persönliche Bitte, machen Sie mit und bleiben Sie dran.

Im Zuge des langsamen wieder Aufnehmens unserer Gottesdienste kann ich Ihnen voll Dankbarkeit mitteilen, dass wir ab dem 25. September wieder mit den Sterbeämtern am Freitagabend beginnen werden können. Wir starten in Merchweiler und dann immer im Wochenwechsel wie gewohnt in Wemmetsweiler. Am 2. und am 16. Oktober müssen die Sterbeämter auf Grund anderweitiger Verpflichtungen bzw. Veranstaltungen ausfallen. Das Totengebet in der üblichen Form werden wir so erst einmal nicht mehr leisten können. Daher werden die Totengebete im Rosenkranzgebet am Freitagabend um 18 Uhr zusammengefasst. Dies stellt eine enorme Entlastung unseres Personals dar und gleichzeitig für uns als Gemeinde auch eine enorme Chance, das wieder neu in den Blick zu nehmen, wofür das Totengebet eigentlich steht.

All die Sterbeämter, die in den letzten Monaten nicht öffentlich gefeiert werden konnten, sondern in privater Zelebration, werden nun auch endlich öffentlich nachgeholt werden können. Auf die entsprechenden Familien kommen wir persönlich zu. Der Zeitraum wird Ende Oktober bis Mitte November sein.

In den nächsten Wochen dürfen wir Sie auf verschiedene Art und Weise überraschen. Über vieles will ich noch nicht im Detail sprechen, aber andeuten will ich schon mal, dass wir gerade an der Planung einer neuen Form der St. Martinsfeier sind. Es soll eine ganze Martinswoche geben, mit geöffneten und entsprechend gestalteten Kirchen, mit Angeboten für Groß und Klein, mit der herzlichen Einladung mitzumachen und die Martinswoche unvergesslich werden zu lassen. Auch eine Mitmachchallenge ist wieder geplant, in der wir zeigen können, was wir als Pfarrei alles zu leisten vermögen. Ich freue mich schon sehr. In dem Zusammenhang darf ich jetzt schon darum bitten, mal in ihren Fotoalben nachzusehen, ob Sie noch Bilder früherer St. Martinsfeiern in Merchweiler und Wemmetsweiler haben. Je älter, je besser, wir freuen uns über jedes Bild, das wir in den Kirchen zeigen dürfen. Einfach per E-Mail an unser Pfarrbüro. Wir sorgen für Druck und Ausstellung.

Im Rahmen dieser Martinswoche wird auch die diesjährige Erstkommunionvorbereitung beginnen. In den nächsten Tagen erhalten wir die Adressen der Erstkommunionkinder und werden diese anschreiben und zur persönlichen Anmeldung ins Pfarrhaus einladen. Corona macht vieles zwar anders, aber ganz sicher auch zu einer spannenden und wertvollen Erfahrung. Helfen Sie bitte mit, diese Information an alle Eltern weiterzugeben, die Kinder haben, die im nächsten Jahr zur Kommunion gehen. Wir sind dran und werden uns melden. Und die Martinswoche sollen sie sich schon mal im Kalender anstreichen vom 8. - 15.11.2020.

Dann schon jetzt ein Hinweis aus Trier: Im Rahmen des Schutzkonzeptes weist die bischöfliche Behörde darauf hin, dass der Betrieb der Warmluftheizungen während unserer gottesdienstlichen Versammlungen zu unterbleiben hat und die Pflicht zur Lüftung der Räume weiterhin besteht. Daher ergeht schon jetzt an Sie diese Information. Es wird ganz sicher kühler werden, bitte planen sie dies bei Ihrem nächsten Gottesdienstbesuch mit ein und bringen Sie entsprechend warme Kleidung mit. Im Winter können Schal und Handschuhe eventuell notwendig sein.

Ich wünsche Ihnen von Herzen einen guten Start in den Herbst, eine ordentliche Ernte aus Garten und Wald und das feste Vertrauen auf die Gegenwart und Liebe Christi in Ihrem Leben.

Ihr Pastor
Patrik Krutten

Ein Gebet

Ja, mein Herr,
wenn du es willst, will ich es auch,
und wenn du es nicht willst,
will ich es auch nicht.

Hl. Franz von Sales

Ein Zitat

Hüten wir uns vor der falschen Demut, sie lässt uns die Gnade Gottes verlieren.

Hl. Pfarrer von Ars - Jean-Marie Vianney

 

Neuigkeiten aus der Weltkirche ...

Das weltkirchliche Engagement der deutschen Bistümer umfasst u.a. den Missionarischen Dienst, die Weltkirchlichen Freiwilligendienste, die Hilfswerke, die Partnerschaftsarbeit und den Fairen Handel.

... & aus der Bibel

Ich habe euch ein Beispiel gegeben, damit auch ihr so handelt, wie ich an euch gehandelt habe.

Joh 13,15